Murphys Law „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“

hat mich gestern knallhart erwischt. Fangen wir mal ganz vorne an :

Ich wollte 2 Betonauflager und 4 Stürze betonieren. Dazu benötigt man die entsprechenden Schalungen einen Flaschenrüttler und Beton. Die Schalungen waren angebracht und ‚vermeintlich‘ auch stabil genug. Der Flaschenrüttler lag bereit es fehlte nur noch der Beton. Der vereinbarte Termin 16:00.  Es wurd 16:30…16:45 …17:00 Uhr HURRA Sie haben mich nicht vergessen !!! Also Betonbombe zum Betonlaster gefahren, vollgemacht und zum ersten Betonauflager gefahren. Bis dahin alles OK doch als ich dann den Beton reinlaufen lassen wollte lies sich die Betonbome die mit einer Kette gegen versehentliches öffnen gesichert ist nicht öffnen. Die Kette wollte einfach nicht abgehen also Hammer ausgepackt und kräftig draufgeschlagen. Prima, ging auf und der Beton lief ins erste Auflager. Diese füllte sich langsam und ich wollte die Betonbombe wieder schließen aber das klappte nicht. Also lief der beton brav weiter und alles lief über. Schließlich gelang es dann doch den Kübel dicht zu bekommen kaum war der Kübel geschlossen gab die Schalung nach und die ganze Pampe landete 3 m tiefer auf der Bodenplatte …. Also Schalung neu befestigt und den Beton mit der Schaufel zurück in den Betonkübel geschauflt (waren ja nur 500l, ca 1,2to). Völlig fertig das Auflager nochmals mit Beton gefüllt. Diesmal hielt die Schalung (keuch). Also Flaschenrüttler angeschlossen und ‚BUFF‘ Kabel im Arsch. Also losgezogen und neues Kabel beim Nachbarn besorgt. Was soll ich sagen jetzt habe ich 2 Kapute Kabel. In der zwischenzeit begann der Beton schon fest zu werden also musste ich ‚manuell‘ rüteln. Gut dann gings zum 2 Betonauflager das lief ohne größere Probleme allerdings musste ich auch hier ohne Fläschenrüttler auskommen. Dann kamen die 4 Stürze. Bis auf die Tatsache das ich keinen Flaschenrüttler zum verdichten hatte war es OK.  Ob das alles jetzt OK geht werde ich heute beim ausschalen sehen.Letztendlich habe ich für eine Aktion die normalerweise in weniger als einer Stunde erledigt werden kann ein vielfaches davon gebraucht.

Was ich aber definitiv sagen kann ist das man nach so einer Aktion körperlich völlig am Ende ist. Wenn der Fahrer nicht so tatkräftig mit hingelangt hätte wäre ich Gnadenlos untergegangen.

Das werde ich beim nächsten mal anders machen

1. Schalung doppelt absichern

2.Werkzeuge mindestens einen Tag vorher holen und auf Funktion überprüfen

3.Vorsorglich Helfer einplanen da man alleine aufgeschmissen ist

So und nun hoffe ich das trotz der Katastrophalen Geschichte gestern doch noch alles passt.

 

 

2 Gedanken zu „Murphys Law „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen““

  1. tach auch, mein beileid für den vermurksten tag…. hast den fahrer brav trinkgeld gegeben? bei dem stress noch ans fotografieren gedacht? wohl eher nicht arme sau… aber nu is rum, werden schon halten? oder doch noch ne zwischenstütze?

    der go

  2. Hallo dego,

    die beiden kleinen Stürze sind OK die großen habe ich noch nicht ausgeschalt.

    Und klar habe ich dem Fahrer Trinkgeld gegeben sogar ordentlich !!!!
    cu
    Thomas

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