das Hochziehen des OG geht gut voran. Allerdings ist das Wetter mittlerweile ziemlich heftig. Freitag und Samstag gabs Sonne satt und den dazugehörigen Sonnenbrand noch obendrauf. Besonders im Nacken tuts höllisch weh.
Es ging schneller als erwartet. Am Samstag habe ich die letzten meter des OG angelegt. Wie immer gabs den einen oder anderen ‚Kippelpunkt‘ aber im großen und ganzen lief es erstaunlich glatt.
Hier mal zwei Bilder aus einer ganz anderen Perspektive man erkennt darauf das ich in der Nordseite der Wand mit Fenstern gegeizt habe :


Materiallieferung für das OG
Eingepackt wie Christos Reichstag
Um zu verhindern das die Steine nass werden habe ich das gesamte Gebäude eingepackt.
Wirklich geholfen hat das aber nicht denn das Wasser ist trotzdem in Strömen in den Bau gelaufen wie diese beiden Bilder von der Wand des Treppenhauses zeigen.
Im Moment herrschen dort 18 Grad minus und das erstaunliche ist das man zuschauen kann wie das Wasser verschwindet. So wie diese Wand hat auch die Wand im Flur vor einer Woche ausgeschaut und da ist es jetzt fast trocken. Erstaunlich doch wie das geschieht. Ich werde wohl mal googeln was da dahinter steckt. Ich vermute mal es hängt mit der trockenen Kalten Luft zusammen.
Da die Temperaturen so bleiben sollen für die nächsten Tage/Wochen werde ich nächste Woche nochmal ein paar Kontrollfotos machen und schauen wie sich die Feuchtigkeit verhält.
Das Erdgeschoss steht
So nun gibt es mal wieder was neues zum Zustand meiner Baustelle. Heute wurde die Erdgeschoss decke betoniert. Es wurden 58m³ Beton mittels einer 32-36m Pumpe auf die Decke verteilt. Das Ganze dauerte knapp 2,5 stunden. Da waren die ganzen Vorbereitungen nach dem auflegen der Decke sehr viel Aufwendiger. Mal ein paar Infos dazu. Es wurden in die Decke 400m Lüftungsrohr und 12 Luftein-auslässe eingebaut. Außerdem wurden 700m Cat7 Leitungen 300m SAT Kabel und 1600m 5*1,5mm² sowie 100m 5*2,5mm² und 32m 5*6mm² Leitungen verlegt. Das alles in 25mm Leerrohren.
Entsprechend sieht der Verteiler im EG dann aus :
Und so sah es dann heute nach den Betonieren aus:
und die Filigran decke liegt ebenfalls.
Gestern kam die Decke und wurde gleich eingebaut. Es lief alles völlig Reibungslos die Maße der Decke waren perfekt. Zwar war die Reihenfolge der Elemente nicht wie vereinbart so das der Autokran die gesamte Decke legen musste aber damit kann ich leben (auch wenn mal wieder mehr geld fließt als kalkuliert). So und hier die Bilder des Zustands von heute :
Ich habe in den letzten Wochenatürlich weiter an meinem Haus gebaut. Allerdings bin ich weniger zum Fotografieren und Schreiben gekommen als ich es mir wünschen würde. Jetzt zum Bauzustand / Fortschritt. Die Stürze liegen die Aufkantungen sind aufgeklebt und die Bolzen wurden in mittlerweile 3 Zimmern aufgebaut. Der Liefertermin für die Decke steht ebenfalls. Am 7.10 kommt sie. Und hier noch Bilder vom Istzustand :
hat mich gestern knallhart erwischt. Fangen wir mal ganz vorne an :
Ich wollte 2 Betonauflager und 4 Stürze betonieren. Dazu benötigt man die entsprechenden Schalungen einen Flaschenrüttler und Beton. Die Schalungen waren angebracht und ‚vermeintlich‘ auch stabil genug. Der Flaschenrüttler lag bereit es fehlte nur noch der Beton. Der vereinbarte Termin 16:00. Es wurd 16:30…16:45 …17:00 Uhr HURRA Sie haben mich nicht vergessen !!! Also Betonbombe zum Betonlaster gefahren, vollgemacht und zum ersten Betonauflager gefahren. Bis dahin alles OK doch als ich dann den Beton reinlaufen lassen wollte lies sich die Betonbome die mit einer Kette gegen versehentliches öffnen gesichert ist nicht öffnen. Die Kette wollte einfach nicht abgehen also Hammer ausgepackt und kräftig draufgeschlagen. Prima, ging auf und der Beton lief ins erste Auflager. Diese füllte sich langsam und ich wollte die Betonbombe wieder schließen aber das klappte nicht. Also lief der beton brav weiter und alles lief über. Schließlich gelang es dann doch den Kübel dicht zu bekommen kaum war der Kübel geschlossen gab die Schalung nach und die ganze Pampe landete 3 m tiefer auf der Bodenplatte …. Also Schalung neu befestigt und den Beton mit der Schaufel zurück in den Betonkübel geschauflt (waren ja nur 500l, ca 1,2to). Völlig fertig das Auflager nochmals mit Beton gefüllt. Diesmal hielt die Schalung (keuch). Also Flaschenrüttler angeschlossen und ‚BUFF‘ Kabel im Arsch. Also losgezogen und neues Kabel beim Nachbarn besorgt. Was soll ich sagen jetzt habe ich 2 Kapute Kabel. In der zwischenzeit begann der Beton schon fest zu werden also musste ich ‚manuell‘ rüteln. Gut dann gings zum 2 Betonauflager das lief ohne größere Probleme allerdings musste ich auch hier ohne Fläschenrüttler auskommen. Dann kamen die 4 Stürze. Bis auf die Tatsache das ich keinen Flaschenrüttler zum verdichten hatte war es OK. Ob das alles jetzt OK geht werde ich heute beim ausschalen sehen.Letztendlich habe ich für eine Aktion die normalerweise in weniger als einer Stunde erledigt werden kann ein vielfaches davon gebraucht.
Was ich aber definitiv sagen kann ist das man nach so einer Aktion körperlich völlig am Ende ist. Wenn der Fahrer nicht so tatkräftig mit hingelangt hätte wäre ich Gnadenlos untergegangen.
Das werde ich beim nächsten mal anders machen
1. Schalung doppelt absichern
2.Werkzeuge mindestens einen Tag vorher holen und auf Funktion überprüfen
3.Vorsorglich Helfer einplanen da man alleine aufgeschmissen ist
So und nun hoffe ich das trotz der Katastrophalen Geschichte gestern doch noch alles passt.
Am Samstag habe ich jetzt die Beton auflager für den Stahlträger angefertigt. Dazu mussten 2 Steinreihen auf einer Länge von je ca. 1m abgetragen und durch eine Schalung ersetzt werden. Das ganze hat fast den ganzen Tag gedauert.
Im Anschluß habe ich dann noch den Sturz für das Garagentor geschalt.
Dieser ist 4,70m lang und besteht aus dem Korb aus einer Baustahlmatte R388, 4×4,70mx25mm, 2×4,70mx20mm und 2×4,70x12mm Baustahl. Die Isolierung besteht aus 6cm dickem Styrodur. Es kommen jetzt noch ca. 900kg Beton dazu. Dann liegt er ne Woche und kann dann eingebaut werden.
Die anderen 3 Stürze werde ich diese Woche noch schalen. So das ich Anfang nächster Woche diese Betonieren kann.
So nun laufen die Vorbereitungen für das Verlegen der Erdgeschoßdecke.
In den nächsten Tagen werden die 4 fehlenden Stürze gebaut. Es werden 2 Stürze mit einer Länge von 2,60m ein Sturz mit 3,5m und ein Sturz mit 5m benötigt. Desweiteren müssen noch 2 Wände ausgeschnitten und mit einem Betonpolster versehen werden da ein Stahlträge im Wohnzimmer eingebaut werden muss der die Decke trägt.
Der Träger ist 6,25m lang und wiegt ca. 750 kg (Typ Bezeichnung des Stahlprofils HEB300).
















